Teil 3 der Tagestour:
大門 - Daimon - das große Tor.
Die Macht der Regentropfen.
Man spürt deutlich, dass die Natur sich hier auf die kalte Jahreszeit vorbereitet.
三縁山増上寺 - San'en-zan Zōjō-ji - ist ein buddhistischer Tempel in Shiba in direkter Nachbarschaft zum Tokyo Tower.
In diesen Häusern leben die Mönche.
Auch hier stehen kleine Steinfiguren, die Mützen, Schals und Lätzchen tragen. Ich wurde gefragt, welche Bedeutung dieser Brauch hat - endlich bekommst du mal eine Antwort, Barbara x) Sie sind eine Form von Bodhisattva: 地蔵 - Jizōstatuen bzw. Kṣitigarbha (skt.), die vor allem in Japan sehr populär sind. Jizo ist eine Art Totengott, der Seelen in die Unterwelt geleitet und deshalb oft auf Friedhöfen vorzufinden. Was er speziell mit Kindern zu tun hat, kann euch Wiki gut erklären:
"Jizō ist traditionell der Schutzgott der Kinder, insbesondere der Kinder, die vor ihren Eltern sterben. Seit den 1980er Jahren entwickelte sich ein Trend, ihn auch als Wächter der Seelen der Mizuko, also von Totgeborenen, Fehlgeburten und abgetriebenen Föten, zu verehren. Dies ist im Zusammenhang mit einer damals wegen eines Verbotes von Antikonzeptiva verbreiteten Abtreibungspraxis zu sehen.
In der japanischen Mythologie sind Seelen von ungeborenen oder totgeborenen Kindern unfähig, den mythologischen Fluss Sanzu auf ihrem Weg zur Unterwelt zu überschreiten, sie verbleiben in einer Art Zwischenwelt. Jizō soll diese nun finden und über den Fluss bringen."
Damit er die Kinder besser findet, z.B. am Geruch, bekommt er persönliche Dinge umgebunden oder aufgesetzt.
"Jizō ist traditionell der Schutzgott der Kinder, insbesondere der Kinder, die vor ihren Eltern sterben. Seit den 1980er Jahren entwickelte sich ein Trend, ihn auch als Wächter der Seelen der Mizuko, also von Totgeborenen, Fehlgeburten und abgetriebenen Föten, zu verehren. Dies ist im Zusammenhang mit einer damals wegen eines Verbotes von Antikonzeptiva verbreiteten Abtreibungspraxis zu sehen.
In der japanischen Mythologie sind Seelen von ungeborenen oder totgeborenen Kindern unfähig, den mythologischen Fluss Sanzu auf ihrem Weg zur Unterwelt zu überschreiten, sie verbleiben in einer Art Zwischenwelt. Jizō soll diese nun finden und über den Fluss bringen."
Damit er die Kinder besser findet, z.B. am Geruch, bekommt er persönliche Dinge umgebunden oder aufgesetzt.

das hatten wir anfang des semesters in Asiatischer geschichte, das fand ich voll interesannt...
AntwortenLöschenach liebes
ich lieeebe deine einträge
<3
Juju
Hallo Christin, hast du schon ausgeschlafen?
AntwortenLöschenendlich kann ich dir etwas schreiben.
Deine Einträge sind super!! sooft ich kann lese
ich sie und kenne Tokio auch schon ganz gut
durch deine Bilder, die sehr schön sind.
Es grüßt dich ganz herzlich deine Lieblingstante und die restlichen Sickelser.
PS.: Ein gutes neues Jahr wünschen dir Anita,
Ottmar und Manuel ganz besonders!!!!!!!
Die Walter`s haben gesagt...
AntwortenLöschenHallo Christin, wir melden uns auch mal wieder.
Unsere Kommentare sind zwar selten, aber wir verfolgen deine Seite fast täglich.
Wir würden gerne mal mit dir skypen, die Frage ist nur wann?
Wir wünschen dir noch einen guten Rutsch und das alle deine Wünsche im neuen Jahr in Erfüllung gehen.
Bis bald, wir freuen uns schon....
Hey Christin!
AntwortenLöschenIch gebe zu, ich habe schon länger nicht mehr bei dir reingeschaut (Schande über mich!), und stellte heute fest, dass du mir eine Antwort geschrieben hast - Vielen Dank dafür :-) Ich habe also in keinster Weise ein Problem mit "Verspätung" :D Du kennst mich ja...
Das ist ja wirklich spannend und interessant, was die Japaner eigentlich in dieser Tradition sehen!
Ich wünsche dir weiterhin alles Gute und Liebe und immer noch mehr neue, wunderbare Entdeckungen und Erfahrungen.
Liebe Grüße,
Barbara