... und los geht's. Und sie haben doch normale Kinderlieder,...
... zu denen süß getanz wurde x3
Sogar einige Papas haben sich daran versucht *hihi* Nicht erschrecken, liebe Eltern. Japaner sehen generell mindestens fünf Jahre jünger aus, als sie wirklich sind. Und sowieso, Japaner bekommen sehr sehr früh Kinder. Manche Eltern sehen noch selber aus wie Jugendliche... und Japanerinnen bekommen hier schon mit Mitte 20 Toschlusspanik.
Das nächste Spiel war ganz lustig - zumindest das erste der sechs Durchgänge (jeder muss ja drankommen...).

Und pädagogisch gewitzt durchdacht: Kinder gegen Eltern. Ziel war es, die am Boden liegenden Bälle in den Korb zu werfen.

Der Korb der Erwachsenen war fairerweise höher.

Natürlich gewannen die Eltern. Und wie verhindert man das dadurch entstehende Losergefühl bei Kindern? Indem die Kindergärtnerinnen in der Revancherunde mithelfen... Das beste an diesem Spiel war, dass ich jetzt die japanischen Zahlen voll drauf hab. Die Anzahl der Bälle wurde nämlich nach jedem Spiel ausgezählt...
Last but not least (für mich aber schon xD), gab's ein Huckepack-und-Weglauf-Spiel. Ein Elternteil hat das Kind auf den Rücken gepackt und musste in einem abgegrenzten Spielfeld vor großen Bällen weglaufen. Wurde man geknockt, musste man raus.

War ganz witzig anzusehen. Allerdings war es sooo heiß und der Schatten schon unerreichbar weitergezogen, dass ich nach Hause geflüchtet bin.

Ich habe mir sagen lassen, dass ich nicht viel verpasst hätte xP
Zu Hause habe ich mich erstmal für Tokyo fertig gemacht und die Situation (keine Kinder da) ausgenutzt, um mal ausgiebig zu duschen. Bis auf die Haustür gibt es hier nämlich keine abschließbaren Türen... und da kommen die Mäuse gerne mal in den Badezimmerbereich, obwohl eine geschlossene Tür signalisiert, dass da gerade Intimzone herrscht.
Und dann kam die Schwiegermama mit einem suuuuupeeeeer tollen O-Bento. O-Bentos sind sowas:

oder auch sowas:

Selbstgemachtes japanisches Mittagessen in Dosen. Kiddis bekommen hier keine läppischen Brote mit in die Schulen xP Diese Bentoboxen habe ich mir auch schon zugelegt (siehe 10.09.) Üblicherweise wird das Essen sehr schick hergerichtet... ich übe noch x)
Die Schwiegermama hat dem allen aber noch ein Krönchen aufgesetzt. Sie ist um 5a.m. aufgestanden und hat was sehr feines gezaubert. Ein Bild habe ich nicht machen können... das Kunstwerk war schon zerstört als ich dazukam. Aber stellt es euch in etwa so vor:

Vollgefuttert ging's also wieder nach Tokyo rein und mein Deutschschüler hat mich doch echt auf den Tokyo Tower eingeladen! Sooo cool! Der wäre mir viel zu teuer gewesen xD Der Tokyo Tower ist ein konstruktiver, rot-weißer Abklatsch des Eiffelturms. Man hat aber eine feine Sicht auf Tokyo und die Tokyoter Bucht.

Wenn man die richtige Station zum Aussteigen wählt, kommt man an einem hübschen Schrein vorbei. Ich mag diese Perspektive sehr (abgesehen von der ungünstig stehenden Sonne), da es Altes und Neues so schön nebeneinander zeigt.

So erkennt man mal mehr von dem sehenswerten Schrein.

Am Weg stehen solche Steinfigürchen, die gestrickte, rote Mützen tragen. Diese werden von Paaren aufgesetzt, die sich Kinder wünschen. Geht der Wunsch in Erfüllung, nimmt man es wieder ab. Wie man sieht, ist einiges in Arbeit.

Der Tokyo Tower. Ich habe mich gefragt, was als "Wahrzeichen" von Tokyo herhalten könnte. Die meisten sagen, es sei der Tokyo Tower. Aber nein - definitiv nicht. Er ist einfach nur ein japanischer Eiffelturm, der noch ein Zacken besser konstruiert worden ist - dazu noch ganze 8,6 m höher.

Ein Blick auf das Städtchen von der mittleren Platform. Links ist das Meer, mittig eine Hauptstraße und ganz weit hinten immer noch Hochhäuser.

Im Hintergrund liegt Odaiba - eine künstliche Insel.
Ich kann es immer noch nicht glauben, dass ich hier seit einem Monat ein und ausgehe...
Ein paar Impressionen von ganz oben:

Die verbaute Bucht von Tokyo.

Mehrstöckige Straßen schlängeln sich durch das Häusermeer.

Schön, wenn es zu dunkeln beginnt.

Eins meiner Lieblingsphotos x)

Der Abstieg hat soo lange gedauert, dass es schon dunkel war, als wir endlich unten ankamen.