Donnerstag, 1. Oktober 2009

Asakusa & Ochanomizu

Ich liebe meinen Lehrerjob! Ich werde dafür bezahlt, dass ich mich mit Japanern in irgendeiner Sprache unterhalte, sie mich zum Essen einladen und sie mir Tokyo zeigen. Und ich werde gut bezahlt, wie ihr wisst! In vier Wochen habe ich 101.000 Yen erwirtschaftet. Das sind 717 Euro! Und das bei einer reinen "Arbeitszeit" von etwa 23 Stunden. Ergo, ich habe einen Stundenlohn von 31 Euro x3 Und es wird noch meeehr *hahaha* Naja, das Geld verweilt aber auch nicht lange in meinen Portemonnaie xP
Heute hat mich ein Schüler - mal ein relativ interessanter, nicht mehr ganz junger Japaner, der als Ingenieur in Nigeria arbeitet und hier drei Wochen Urlaub in Tokyo macht - zu einem Touri-Magnet-Tempel in Asakusa eingeladen.
Eingangsbereich von der Bahnstation aus. Der Tempel ist mal wieder in Hochhäusern eingebettet.Daaa, bitteschön. Mal ein Photo von mir, für diejenigen, die mir nicht glauben, dass ich hier bin. Auf dem fetten Lampion stehen Namen der Geldgeber... es gibt halt Dinge, die laufen überall gleich xDTouriTouriTouri. Und im Vordergrund Mädchen in Schuluniformen. Hab ich schon erzählt, dass die Teile ziemlich grausig aussehen? In Deutschland laufen noch nichtmal mehr Omis so rum. Die Dinger der Unterschülerinnen entstammen noch dem früheren 20. Jahrhundert und haben meist überhaupt keine Form. Aber die Teile der Oberschülerinnen... *tehehe* ... die haben ziemlich kurze Röckchen, die extra noch am oberen Ende überschlagen werden. Röcke werden mit zunehmendem Alter immer kürzer, angefangen bei Knöchellänge bis hin zu... tja... der Popo wird noch überdeckt. Meistens. Man muss sich in Japan nicht bücken, um etwas mehr zu sehen. Es gibt in Deutschland kein Kleidungsstück, dass man hier nicht tragen kann. Andersherum ... äääh, schon. Eindeutig von Männern entworfen xD
Die männlichen Schüler laufen von vornherein im Anzug rum. Pinguingetrimme vom ersten Tag an. Die werden hier sowieso tooootaaaaal geschlechtergetrennt erzogen. Mädchen sind hier einfach nur süß. Mehr Adjektive gibt es nicht. Und Jungs sind Jungs. Die meisten weiblichen Japanerinnen tragen Röcke und Kniestrümpfe - in jedem Alter. In den sechs Wochen habe ich nur 7 (!!) Mädchen gesehen, die sich bewusst jungenhaft gekleidet und sich von dem Muster abgewendet haben. (Harajukumode zählt nicht. Die ist sowieso ein Fall für sich x) )
Aber weiter in meinem Tagesgeschehen. Ein Pagödchen gehört auch noch dazu.
Und das Tor vor dem eigentlichen Tempel, der gerade restauriert wird.

Und weil der werte Schüler auch ein Gitarrenliebhaber ist, zuckelten wir nach Ochanumizu (bekannt für seine Meji-Uni), das sich als Musikmekka etabliert hat. Ein Musik- und Intrumentenladen neben dem anderen. Natürlich auf die Rocksparte fokussiert. Ich weiß nicht mehr, in wievielen Gitarrenläden wir waren. Aber ich habe mich wieder gefühlt wie ein kleines Kind im Spielwarenladen. Herrlich. Kennt ihr ESP? Meine Lieblingsmarke. Und die der japanischen Visual Kei Rocker. Na, wo war ich drin? Im Big Boss, einem Gitarrenladen mit mehreren Etagen und soooo vielen fantastischen Gitarren! Nicht nur meine favorisierten ESP-Gitarren und Modelle meiner Lieblingsgitarristen, sondern auch Originalteile westlicher Rocker, deren Preis nur auf Anfrage bekannt gegeben wird (die sichtbar teuersten beliefen sich auf mehrere Millionen Yen).

2 Kommentare:

  1. schön...
    hast du dir mal die ganzen zum teil doch ramsch sachen angesehen, die es in den kleien lädchen links und rechts vor dem Tempel gibt??

    schön das du einen tollen tag hattest...

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  2. siehst du du überlebst das;)
    aber endlich mal ein ganz körper foto:D:D
    ;)
    sehr schön die gegend muss man doch sagen;):-*

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